Freitag, 03. April | 19:30 Uhr | Digital Track | Live-Talk Mitschnitt +
auf Nachfrage an alle@hauptsachefrei.de Mitschnitt der Choreographie und Zusatzmaterial

Konzept Véronique Langlott Choreographie & Tanz Véronique Langlott, Marcela Giesche Digitalisierung der Choreographie Anton Koch // Motion Bank Lichtdesign Susana Alonso Sounddesign William „Bilwa“ Costa Dramaturgische Beratung Fernanda Ortiz, Marc Carrera

Ein schwarzer Bühnenraum, zwei Tänzerinnen, 30 Neonröhren und ein allumfassender Klangraum. Die Tänzerinnen bewegen sich in immer komplexeren Bewegungsmustern, die Neonröhren beleuchten in immer überraschenderen Konstellationen und die Klangräume verschachteln sich immer mehr ineinander. Doch die vertraute Grundkonstellation täuscht: Bewegung, Licht und Klang folgen keiner gängigen Dramaturgie und doch erspürt das Publikum eine gemeinsame Quelle. Aber diese Quelle ist keine künstlerische, sondern eine mathematische.

Tanz hinterlässt Spuren… Langlott hat die Spuren ihrer 45-minütigen Tanzchoreographie mithilfe eines Motion Capture Systems in einem Digitalisierungsprozess archiviert. Die archivierten Daten wurden von dem Sounddesigner Costa und der Lichtdesignerin Alonso in eine Sound- und eine Lichtspur übersetzt. Das Ergebnis dieses Prozesses ist verstörend schön und begeisternd: ein „klug arrangiertes und raffiniertes multidimensionales Kunstwerk“ schreibt das Hamburger Abendblatt.

Gefördert durch: die Hamburgische Kulturstiftung. In Kooperation mit: der Motion Bank.
In Koproduktion mit dem Lichthof Theater. Produziert im Rahmen der Künstlerresidenz der Lake Studios Berlin.

Véronique Langlott, freischaffende Choreographin und Tänzerin, erarbeitete Bühnenstücke, Installationen und Ausstellungen. In ihrer künstlerischen Praxis kollaboriert sie mit unterschiedlichen Medien und Künstler*innen und experimentiert mit verschiedenen Formaten der Präsentation.