>>>> kann leider nicht online stattfinden

Die Beziehung zwischen Zuschauer*innen und dem bewegten / tanzenden Körper ist
eines der Hauptinteressen von Jenny Beyer. Sie hinterfragt die konventionelle Rolle der
Zuschauenden, die aus einer fixierten und passiven Position heraus die Darbietung der
Darstellenden auf der Bühne bewerten und konsumieren. Wie genau ist diese Rollenzuschreibung wirklich? Warum beharren wir, sowohl auf als auch abseits der Bühne, auf solchen vorgefassten binären Positionen: aktiv / passiv, Beobachter*in / Beobachtete, Konsument*innen/Produkt usw., ohne die zweideutige, paradoxe „Grenzzone“ zu beachten, in der Begegnung zwischen den zwei Seiten stattfindet.

Die Hamburger Choreographin Jenny Beyer bringt dieses Format im großen Ausstellungsraum des Kunstvereins in einen Kontext mit neuen Fragestellungen an die „Grenzzonen” zwischen bildender und darstellender Kunst.