Wettbewerb | 19:30 – 21:00 | Performance
Von und mit Juliana Oliveira Dramaturgie Heike Bröckerhoff Künstlerische Mitarbeit Regina Rossi Assistenz Bühne Marc Einsiedel Erblasser*innen Verena Brakonier, Nora Elberfeld, Clemens Endreß, Greta Granderath, Jonas Leifert, Matthias Mühlschlegel, Sérgio Pessanha, Annika Scharm, Helen Schröder, Ekaterina Statkus, Hannah Wischnewski Notar Volkmar Hoffman Licht-Beratung Michael Lentner

RUINS ist eine fiktobiographische Solo-Performance, die sich dem Akt des Vererbens widmet. Für diese Arbeit hat Juliana Oliveira elf lebende Künstler*innen ausgesucht und gebeten, ihr eine besondere Eigenschaft oder künstlerische Fähigkeit zu vererben. Was wäre, wenn man sich aussuchen könnte von wem man erbt – und diese Person dafür nicht mal von uns gehen müsste? Die Geschichte begann im Herbst 2014 mit der Suche nach potentiellen Erblasser*innen. Bürokratische Verfahren und Hindernisse blieben nicht aus. Die Erblasser*innen setzten ihre Testamente auf und 2016 konnte Juliana ihr Erbe endlich antreten. Die meisten Erbschaften kamen zu Stande, ein Testament wurde für ungültig erklärt, Juliana Oliveira wurde einmal enterbt und schlug ein Erbe selbst aus. Im April 2017 wird das Erbe nun erneut einer Öffentlichkeit präsentiert. Nach und nach enthüllt die Erbin ihre Schätze: Die Erbmasse ist groß und geheimnisvoll, es gibt viele Ursprünge und nur eine Erbin.

Gefördert von der Behörde für Kultur und Medien und der Hamburgischen Kulturstiftung. Mit freundlicher Unterstützung der Probebühne im Gängeviertel.

Tickets gibt’s hier!

Ruins © Sofia Mintre

Juliana Oliveira © Sofia Mintre

 

Juliana Oliveira arbeitet sowohl kollaborativ als auch solistisch, eklektisch und zuschauernah. Ihre dramödischen Performances sind u.a. das objektbezogene Babe Babel Dear sowie die Anti-Figuren Der König und FrontMan. Zusammen mit Greta Granderath produzierte sie u.a. die Performanceserie o.T. und das Kneipenprojekt Die Palette. Sie ist Teil des Hamburger Teams Antje Pfundtner in Gesellschaft und der Probebühne im Gängeviertel e.V.

SCHAUFENSTER
In den Kreationen der brasilianischen Choreografin Regina Rossi, die an der Schnittstelle von Tanz und Rauminstallation zu verorten sind, treffen Methoden zeitgenössischer Choreografie auf Volks- und Popkultur sowie feministische Kunst.