Samstag, 06. April | 19:00 – 20:20 Uhr | Tanz, Performance | Resonanzraum

Künstlerische Leitung, Text, Recherche Felix Meyer-Christian Choreografie, Performance Jascha Viehstädt Performance, Co-Creation Martin Hansen, Frank Koenen, Regina Rossi, Kianí Del Valle Piñero Raum, Kostüme Eylien Koenig Programmierung, Einrichtung AI, Video Erik Kundt Komposition, Soundart Katharina Pelosi, Matthias Reiling (Session Victim) Support Sound Art Marcus Thomas Outside Eye Melmun Bajarchuu Videodokumentation Miguel Murrieta Vásquez Assistenz Ausstattung Florence Schreiber

In einem Szenario der nahen Zukunft erkunden fünf Performer*innen gemeinsam mit Googles sprachbasiertem Assistenten „Google Home“ als Live-Spielpartner*in in einer hybriden Form zwischen Tanz, Performance und Installation einen der bedeutendsten globalen Transformationsprozesse der Zukunft: Die Interaktion von Mensch und künstlicher Intelligenz. Die Performer*innen suchen an der Grenze zwischen realer und virtueller Realität einen sich zuspitzenden, konfrontativen Dialog mit der virtuellen aber präsenten Spielpartner*in. Utopische Projektionen zur Dekonstruktion von Gender und Körperbildern entstehen dabei ebenso wie Gedankenexperimente zu Cyborgs und Imagination von Kontrollverlust im posthumanen Zeitalter. Kann ein wahrhaftig empathischer Moment zwischen Mensch und künstlicher Intelligenz entstehen?

In deutscher und englischer Sprache (keine Untertitel), mit Verdolmetschung in deutsche Gebärdensprache.

Eine Produktion von Costa Compagnie in Kooperation mit dem Kunstverein Harburger Bahnhof. Gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien der Stadt Hamburg, die Hamburgische Kulturstiftung und den Fonds Darstellende Künste

Tickets gibt’s hier!

Die Costa Compagnie entwirft konzept-orientierte Arbeiten, welche dokumentarische, performative und choreografische Methoden vereinen und sowohl in immersiv-medialen Performances, als auch in VR und Film umgesetzt werden.

SCHAUFENSTER

Len Pappe erschafft musikalische und partizipative Performances in den unterschiedlichsten Formaten. Ihre experimentell-humorvollen Arbeiten versetzen die Zuschauer*innen in außergewöhnlichste Raum- und Klangsituationen und spielen mit der Absurdität unserer politischen Gegenwart.