Dienstag, 09. April | 21:30-22:45 Uhr | Musikperformance | Monsun Theater

Performance, Schauspiel Anna Eger Performance, Gesang Meredith Nicoll, Komposition, Live-Musik Felix Stachelhaus Performance, Choreografie Mona Vojacek Koper Konzept, Regie Jens Bluhm Konzept, Dramaturgie Lena Carle Bühne, Kostüm Gianna-Sophia Weise,Video Philipp Joy Reinhardt

Finger tippen „klaus nomi“ und „cold song“ in das YouTube-Fenster – ein alter Mitschnitt einer Arie von Henry Purcell, in der es ums Sterben geht, erscheint. Trotz VHS-Optik und des kubistischen Kostüms ist die AIDS-Erkrankung des Sängers sichtbar – eine merkwürdige Symmetrie aus Realität und Fiktion. Anlass für die theatrale Obduktion einer Kunstfigur. Durch das Sezieren medialer Überreste entsteht eine neue musikalische Bühnenshow.

Gefördert durch die Hamburgische Kulturstiftung

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Jens Bluhm absolvierte sein Regiestudium am Max-Reinhard-Seminar in Wien, assistierte drei Jahre unter Johan Simons an den Münchner Kammerspielen und ist seit 2015 als freier Regisseur tätig. Schwerpunkte: Gegenwartsdramatik & performative Arbeiten zwischen Sprache und Musik. Lena Carle studierte Theaterwissenschaft in München und Dramaturgie an der Theaterakademie Hamburg. Seit Januar 2019 arbeitet sie als Dramaturgin am Schauspiel Kiel. Schwerpunkt: Interdisziplinäre Projekte.

SCHAUFENSTER

Julia Hart entwickelt anhand ausgesuchter Themen in enger Zusammenarbeit mit den Performer*innen vielschichtige und spielerisch ausgelassene Momente für ein Publikum jeden Alters. Besonders eindrücklich war das in ihrer Stückentwicklung „Neuland“ zu erleben, in der sie die Realität amerikanischer Frauen in Deutschland zwischen Patriotismus und Skeptizismus mit viel Witz und gleichzeitigem Ernst auf die Bühne brachte.