Am Samstag Abend ging die vierte Ausgabe des Festivals Hauptsache Frei überaus erfolgreich zu Ende. In fünf ereignis- und erfahrungsreichen Tagen in fünf Haupt-Spielstätten mit insgesamt 12 sehr gut besuchten, die Bandbreite der Darstellenden Künste wunderbar aufzeigenden Wettbewerbsproduk-tionen, dem Nachwuchsformat WE PRESENT und einem prall gefüllten Rahmenprogramm – in diesem Jahr erstmals erweitert durch den Schwerpunkt der Digitalität in den Darstellenden Künsten – wurde die Freie Szene Hamburgs in all ihrer Vielschichtigkeit, ihrer Energie und ihrer Vitalität sichtbar.

„Wir sind vollkommen überwältigt von dem enormen Zuspruch, den das Festival in den vergangenen Tagen erfahren hat.“, so Susanne Schuster und Julian Kamphausen, die beiden Leiter*innen des Festivals, „Das Festival hat mit großer Kraft die Freie Szene Hamburgs geballt sichtbar gemacht und ihr ein Podium geboten sich einem Hamburgischen, aber inzwischen auch überregionalen Publikum zu präsentieren. Künstler*innen und Akteur*innen konnten sich begegnen und Netzwerke zu bilden, die weit über die Stadtgrenzen hinaus wirksam werden. Unser Dank geht an dieser Stelle an alle beteiligten Künstler*innen, Akteur*innen, dem Team und den Verbündeten des 4. Hauptsache Frei Festivals, die sich mit uns auf diese Hochgeschwindigkeitsfahrt gemacht haben.“

Über 2200 Besucher – neben dem Hamburger Publikum auch viele bundesweit angereiste Fachbesucher – folgten der Einladung des Festivals und zogen fünf Tage mit von Ort zu Ort, sahen Produktionen, nahmen an Workshops teil, debattierten und diskutierten gemeinsam über Möglichkeiten und Formen des freien Arbeitens und über Strategien der digitalen Selbstermächtigung. Eine Bandbreite an Themen, Meinungen und Visionen wurde gesammelt und angerissen. Dabei wurden Denk- und Freiräume eröffnet, die auch nach dem Festival in einem großen Netzwerk weiter verfolgt werden.

Susanne Schuster: „Das Programm des Digital Tracks als Plattform zur Gestaltung von Digitalen Realitäten wurde über die Maßen gut angenommen. Wir freuen uns den Anstoß für neue Komplizenschaften zwischen Künstler*innen und Software-Entwickler*innen geben zu dürfen.“

Hauptsache Frei hat wieder einmal eindrücklich die Vitalität, Qualität und Formenvielfalt der Freien Szene Hamburgs unter Beweis gestellt. – Wir danken allen, die unserer Einladung gefolgt sind und freuen uns  auf HAUPTSACHE FREI #5