Mittwoch, 01. April | 15:00 – 16:00 Uhr | Aufzeichnung des Live-Zooms

Die AZUBIS SPEZIAL – zur aktuellen Lage der darstellenden Künste. Eine szenische Miniatur zwischen Klorolle und Streaming Portal.

Diese Veranstaltung findet ersatzweise für das Jugendttheater „HASE VS. IGEL“ statt und richtet sich an Erwachsene.

HASE VS. IGEL – EIN THEATRALER WETTSTREIT IM KLASSENZIMMER

DIE AZUBIS Regie, Spiel, Projektionen Kai Fischer Regie, Spiel, Musik Christopher Weiß Dramaturgie, Produktionsleitung Caroline Heinemann

Der legendäre Wettlauf zwischen Hase und Igel ist lange entschieden: Der Igel hat den Hasen mit einem Trick überlistet und der Hase ist in den Tod gerannt. Doch wer ist eigentlich Gewinner? Wer Verlierer? Jahre später treffen sich die Söhne von Hase und Igel wieder – in einem Rückkampf sollen sie das Rennen ihrer Väter noch einmal austragen und eine endgültige Entscheidung herbeiführen. Mit Musik, Live-Animation und den Mitteln des Erzähltheaters wird die Fabel von Hase und Igel rasant entfaltet und der legendäre Wettkampf aus immer neuen Perspektiven verhandelt. Dabei springen die Spieler fließend zwischen theatralem Vor-Spiel und Mit-Spiel und fordern die Zuschauer*innen heraus, aktiv Stellung zu beziehen. Aber worum geht es bei dem Wettstreit überhaupt? Um die Ehre? Um den Spaß? Und wie fühlt sich der Verlierer?

Die Produktion wird gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien Hamburg sowie eine Patenschaft der Claussen-Simon-Stiftung im Rahmen des 30-jährigen Jubiläums der Hamburgischen Kulturstiftung.

Die AZUBIS sind Kai Fischer und Christopher Weiß. Ihre Arbeit ist gekennzeichnet durch eine Vielfalt der Formen: Objekttheater, Zuschauerpartizipation, site specific, Kinder- oder Erwachsenentheater. Sie untersuchen archetypische Themen und setzen sie in einen aktuellen, gesellschaftsrelevanten Kontext.

SCHAUFENSTER

Johannes Nehlsen / Ensemble: Im Klassenzimmer macht die Gruppe brisante und tabuisierte Themen für Jugendliche hautnah spürbar. Der „Lebensraum Klasse“ ist Ausgangspunkt für eine Suche nach Erzählstrukturen und Spielweisen, die intime, einfühlsame und konfrontative Theatermomente schaffen.