Donnerstag, 02. April | 20:00-20:50 Uhr | Konzert | Fabrique im Gängeviertel

>> findet online als Live-Zoom-Performance statt

FrontMan sind Juliana Oliveira, Greta Granderath, Lois Bartel, Verena Brakonier, Ilona Klein, Alexandra Grieß und Sérgio Pessanha

FrontMan steht für energiegeladenen, ehrlichen Gitarrenrock, große Gesten und nostalgischen Drive. Die Band setzt ganz auf ihre exzessiven Live-Performances, in denen der Legende nach nicht nur Gitarren, sondern auch schon Knochen, Plattenverträge und Beziehungen zu Bruch gegangen sind. Ihr Sound bewegt sich zwischen Phantasma und Wutausbruch, melodiöser Liebeserklärung und krachigem Experiment. In Sekundenschnelle wechselt FrontMan zwischen körperlicher Verausgabung und ätherischen Atmosphären. Konstant bleibt das mal punkige, mal anrührende Zusammenspiel der Bandmitglieder und die mittlerweile legendären Auftritte ihres schemenhaften Roadies. Auch nach unzähligen Platten bleibt FrontMan ein Mysterium – eine androgyne Erscheinung zwischen breitbeiniger Fuck-Off-Attitüde und dem tröstenden Glam vergangener Zeiten. Die Performance FrontMan ist eine Hommage an Frontmänner der Rockgeschichte und an Konzerte als Momente des Exzess’, der Mythenbildung und der Gemeinschaft.

Eine Produktion von Juliana Oliveira, gefördert von der Hamburgischen Kulturstiftung, der Behörde für Kultur und Medien Hamburg sowie der internationalen Residenz im Rumo do Fumo (Lissabon). Unterstützt von der Probebühne im Gängeviertel, Kampnagel Hamburg, Schaltzentrale e.V. / Hallo: e.V., Das Archipel und Hafenklang.

Die Band wurde 2017 von der Performerin und Theatermacherin Juliana Oliveira gegründet. Seit dem ersten Konzert als Vorband der legendären Der Bürgermeister der Nacht gilt FrontMan als ewiger Geheim-Tipp. 2019 wurde das offizielle Band-Release mit einer Hamburg-Tour zelebriert (u.a. Hafenklang).

SCHAUFENSTER

Rykena / Jüngst interessieren sich für Verwandlungen und groteske Verkörperungen. In ihrer Arbeit befragen sie normative Zuschreibungen auf den Körper und schlagen ein alternatives, hybrides Verständnis davon vor, was Körper und Tanz noch sein könnten.