Do 26. April | Kampnagel + K3|Tanzplan Hamburg | 11:00 – 13:00 | K4

Coding als künstlerische Strategie? Algorithmen in den performativen Künsten sind längst omnipräsent: ob als dramaturgisches Konzept oder als selbst gebaute Software, beim Hacken von Requisiten oder als mobile App fürs Smartphone – die Auseinandersetzung mit Softwaresystemen spielt zunehmend eine Rolle für die künstlerische Bearbeitung unserer Realitäten. Wie fängt man da am besten an? Welche Plattformen und Tools gibt es? Welche Programmiersprache passt zu meiner künstlerischen Arbeit? Durch einen einführenden Überblick in die Entwicklung von Software soll ein Eindruck vermittelt werden, wie Formate ins Digitale übersetzt und im Theater als künstlerische Strategie verwendet werden können.

Ricardo Gehn studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus, sowie Inhalte der Angewandten Informatik in Hildesheim. Seit 2013 entwickelt er in verschiedenen Arbeitskontexten Softwarelösungen für Performances und Installationen, die das Spannungsverhältnis zwischen theatralen Formen und Digitalität ausloten.

Eintritt frei, Anmeldung bis 15. April 2018 unter anmeldung@hauptsachefrei.de