Workshop #4: Internationales Koproduzieren – Einstieg und Überblick

8.4. // Saskia Menges

Es ist das alte Problem: Es gibt Fördermittel. Aber nicht immer weiß man, wie man sie für eigene Projekte akquirieren kann. Abhilfe konnte da der 4. Festivalworkshop schaffen, der sich auf die Förderung von internationalen Koproduktionen fokussierte. Den Teilnehmer*innen wurde ein Überblick über unterschiedliche Stiftungsprogramme verschafft, außerdem wurden mit Ihnen wertvolle Erfahrungen des Szenenwechsel Programm geteilt. Szenenwechsel hat als ein Programm der Robert Bosch Stiftung und des Internationalen Theaterinstituts in den vergangenen sechs Jahren etwa 60 internationale Produktionen erfolgreich umsetzen können. Gäste wie etwa die Kreativproduzentin Pam freuten sich über die Chance, Anstöße zu erhalten, wie man ein eigenes internationales Projekt in Gang bringen könne. Gleichzeitig fand sie aber auch, dass es in der deutschen Theaterlandschaft fast einfacher sei, ein internationales, als ein überregionales Projekt anzuschieben. Gefördert würden besonders die städtischen freien Szenen, weniger jedoch der Austausch unter ihnen. Daher freue sie sich darüberhinaus auch Teil der zweiten Akademie für Performing Arts Producer zu sein, in der genau auch diese Möglichkeit gegeben werde. Die Akademie ist ein Gemeinschaftsprojekt des FFT Forum Freies Theater Düsseldorf, des HAU Hebbel am Ufer (Berlin), des HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste (Dresden), von Kampnagel (Hamburg), des Künstlerhaus Mousonturm (Frankfurt am Main), des PACT Zollverein (Essen) und tanzhaus nrw (Düsseldorf).