Freitag, 03. April | 15:30 Uhr | findet online als Live-Talk statt

Digitalisierung verändert nicht nur die Art und Weise, wie wir Kunst wahrnehmen,
sondern auch die Räume, in denen sie produziert und vermittelt wird. Künstler*innen,
Institutionen und Publikum begeben sich gleichermaßen auf Forschungsreise, um
Digitalität als Kulturpraxis zu entdecken und mitzugestalten. Welche (Forschungs-) Räume brauchen wir dafür? Welchen Herausforderungen begegnen den Ausbildungs- und
Kulturinstitutionen? Wie können sie zu Wegbereiter*innen für digitale Kunstformen
werden? Dieser Diskurs gibt Einblicke in progressive Vermittlungs- und Ausbildungsmodelle und spekuliert über Handlungsfelder und -räume der Zukunft.

Katja Grawinkel-Claassen ist seit 2012 Dramaturgin am FFT Düsseldorf. Sie studierte
Medien- und Kulturwissenschaft in Düsseldorf und Potsdam. Sie arbeitete als freie
Autorin und Theaterkritikerin, sowie von 2008 bis 2012 mit der freien deutsch-schweizerischen Theatergruppe Schauplatz International zusammen.

Sabine Faller ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Museumskommunikation am ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe. Ihr Schwerpunkt liegt in der Konzeption und Umsetzung von Bildungsprogrammen in den Bereichen Medienkunst, Digitale Bildung sowie Online Lernen, u.a. als Mitgestalterin des Makerspace „BÄM“.

Friedrich Kirschner ist Regisseur, Software-Entwickler und Professor für Digitale Medien im Puppenspiel an der HfS Ernst-Busch. Dort hat er den Studiengang „Spiel und Objekt“ initiiert, der sich an der Schnittstelle von Darstellung, Objekt und neuen Medien
bewegt, und leitet ihn seit 2018.

Moderation: Marcus Munzlinger arbeitet seit 2014 im Programmteam des hannoveraner Kulturzentrums Pavillon im Bereich Gesellschaft & Politik. Hier liegt sein Schwerpunkt
auf der Umsetzung digitaler Projekte an der Schnittstelle von DIY und Soziokultur.