Sonntag, 07. April | 16:00 – 17:30 Uhr |  Lichthof Theater

Digitale und analoge Realitäten sind längst nicht mehr voneinander zu trennen: Datenverarbeitung und Vernetzung sind in unserem Alltag omnipräsent, digitale Phänomene erweitern unsere Denk- und Handlungsfelder, analoge Ideen werden ins Digitale übersetzt – und umgekehrt. Inwiefern beeinflussen die Wechselwirkungen zwischen Digitalem und Analogem die Art und Weise, wie wir Kunst wahrnehmen, wie wir sie gestalten? Wird das Theater im digitalen Zeitalter zu einer notwendigen Bastion des Zwischenmenschlichen? Welche Rolle spielt das Analoge für digitale Kunst? Dieser Diskurs verhandelt die Dynamiken zwischen dem analogen und digitalen (Kunst-)Raum und ermöglicht einen Erfahrungsaustausch im Kontext von Mediennutzung und Kunstproduktion.

Alexandra Wolf ist freie Kunstwissenschaftlerin und Programmkuratorin. Ihre Projekte fokussieren die Schnittstellen von ästhetischer Produktion und technologischem Wandel. Nach dem Studium der Biologie, Kultur & Technik und Kunstwissenschaft ist ihr PhDProjekt über (radikale) Netzkulturen x Kunstpraxis in den Mitt-90ern im Gange. Sie ist 50% von Selektor und Programmchefin der re:publica in Berlin.

Friedrich Kirschner ist Regisseur, Software-Entwickler und Professor für Digitale Medien im Puppenspiel an der HfS Ernst-Busch.

Peggy Schoenegge ist Kuratorin bei dem international arbeitenden Ausstellungs-Label peer to space. In ihrer Arbeit befasst sie sich mit den Auswirkungen des digitalen Zeitalters auf das Leben sowie die Gesellschaft und legt den Fokus vor allem auf neue, digitale Medien wie VR und AR.

Moderation: Susanne Schuster, Hauptsache Frei