Samstag, 06. April | 17:30 – 18:30 Uhr | Resonanzraum

Freie Gruppen, Solokünstler*innen, freie Spielstätten, Festivals, Produktionshäuser und Residenzprogramme haben sich in den letzten Jahren zu einer tragenden zweiten Säule der deutschen Theaterlandschaft entwickelt. Auf Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene spiegeln sich diese Entwicklungen mit teilweise deutlich erhöhten Förderungen.
Kooperationen werden überregional verstetigt, etwa beim Verbund „Festivals der freien darstellenden Künste“, den das Hauptsache Frei Festival zusammen mit Performing Arts Festival Berlin, 6 Tage Frei, RODEO und FAVORITEN Festival gegründet hat. Zahlreiche dieser Vernetzungsmöglichkeiten werden vom BFDK begleitet, dessen Vorstandsvorsitzende Janina Benduski diese Entwicklung analysiert. Auch die Schaffung einer neuen Kultur-Ministerkonferenz innerhalb der Kultusministerkonferenz, deren erster Vorsitzender Hamburgs Senator für Kultur und Medien Dr. Carsten Brosda ist, reflektiert diese Entwicklung kooperativer Vernetzung über föderale Grenzen hinweg. Die Mittel des Fonds Darstellende Künste, dessen Geschäftsführer Holger Bergmann ebenfalls mitdiskutiert, wurden im vergangenen Jahr sogar nahezu verdoppelt.