Ein Theaterstück über die Freiheit. Frei nach dem gleichnamigen Film von Sydney Pollak

Wettbewerb | 18:00 – 19:30 | Theater
Regie Gero Vierhuff Spiel Stephan Möller-Titel, Fritzi Oster, Christopher Weiß Bühne, Kostüm Marcel Weinand Dramaturgie Laura Jakschas

Make America great again? Trump kündigte an, den Amerikanern ihre Freiheit zurückzugeben – doch welche Freiheit meint er? Die Story des amerikanischen Neo-Westerns „The Electric Horseman“ aus dem Jahr 1979 gibt den Anlass, die Bedeutung des Freiheitsbegriffs, als den zentralen politisch-philosophischen
Begriff der Neuzeit kritisch zu hinterfragen. Sonny Steele ist ein abgehalfterter ehemaliger Rodeo-Champion, der sich seine Brötchen als billiger Abklatsch seiner selbst in der Reklame verdient. Seine Widerstandskräfte werden erst entfacht, als er von den Misshandlungen am berühmten Rennpferd Rising Star erfährt. Sonny versucht gegen alle Widerstände die Freiheit des Pferdes zu erkämpfen. Und seine eigene. Doch was ist das für eine Freiheit, die so vieles bedeutet, der so vieles untergeordnet wird?

Eine Produktion von vierhuff theaterproduktionen, gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur, die Stiftung Niedersachsen und die Rusch-Stiftung.

Tickets gibt’s hier!

Der elektrische Reiter © Sofia Mintre

Stephan Möller-Titel, Fritzi Oster, Gero Vierhuff, Christopher Weiß ©Sofia Mintre

Gero Vierhuff hat angewandte Theaterwissenschaften in Hildesheim studiert und ist seit 2004 freischaffender Regisseur an Stadt- und Staatstheatern, u. a. Kassel, Göttingen, Oldenburg und Hildesheim. 2006 und 2007 Mitglied im Leitungsteam beim Festival Kaltstart. Seitdem regelmäßige Theaterproduktionen in der Freien Szene in Hamburg und Niedersachsen.

SCHAUFENSTER
Marcel Weinands Einstellung zu seiner Arbeit (Bühne, Kostüme, Regie) ist einzigartig; nicht nur in künstlerischer, sondern auch in der praktischen, handwerklichen Umsetzung, was im Kontext der Freien Szene ohne Stadttheaterwerkstätten unbezahlbar wertvoll ist.