Wettbewerb | 21:30 – 22:30 | Tanztheater
Von und mit Angela Kecinski, Guy Marsan, Helen Schröder, Edda Sickinger, Giovanni Zocco Bühne, Kostüm Thea Hoffmann-Axthelm Musikalische Einstudierung Uschi Krosch Dramaturgie Heike Bröckerhoff Dramaturgische Beratung Anne Kersting Produktionsleitung Katharina Irion Produktionsassistenz Renske Ebbers, Anne Pretzsch

Spot an! Die neue Kompanie ist da! Sie samplen und zitieren, kopieren und klauen ungeniert. Schicht für Schicht gräbt die Kompanie die Choreografien, Ideen und Visionen ihrer Idole aus. Aber was ist das Unverwechselbare, das nur sie ausmacht? Was ist die Kompanieästhetik, wodurch unterscheiden sie sich von anderen Gruppen? Und was wollen und was können sie der Welt mitteilen? Sie schmeißen ihre Körper zusammen, spielen Flaschendrehen und gehen an die Grenzen des Vorstellbaren. In der Hoffnung auf ein unvergessliches Gruppenstück lassen sie sich neben Vogelschwärmen, Flashdance oder der Nelkenline des Wuppertaler Tanztheaters auch von anderen bedeutenden Großmeister*innen inspirieren. Aus dem großen Strudel der Wünsche und der unerreichten Vorlagen, hin und her gerissen zwischen der Sehnsucht nach Vereinigung und dem Bedürfnis nach Individualität, entwirft Helen Schröder zusammen mit ihrem Ensemble immer wieder neue Versionen für die Zukunft der eigenen Kompanie.

Ein Projekt von Helen Schröder in Koproduktion mit K3|Tanzplan Hamburg. Gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien Hamburg und die Hamburgische Kulturstiftung.

Tickets gibt’s hier!

Edda Sickinger, Angela Kecinski, Giovanni Zocco, Guy Marsan © Sofia Mintre

Edda Sickinger, Angela Kecinski, Giovanni Zocco, Guy Marsan © Sofia Mintre

Die Neue Kompanie wurde 2016 anlässlich des Projektes „Beach Birds – The Dancical“ gegründet. Zum festen Kern gehören Giovanni Zocco, Edda Sickinger, Guy Marsan, Angela Kecinski, Helen Schröder und Ekaterina Statkus. Die Neue Kompanie konzipiert und schreibt ihre eigenen Stücke im Bereich Tanz, Theater und Performance, stets inspiriert von den Handschriften anderer.

SCHAUFENSTER
Frauen und Fiktion sind Forscherinnen. Mit ihren Performances verhandeln Anja Kerschkewicz und Eva Kessler an der Grenze von Theorie und Theater das Thema Frau-Sein. Sie arbeiten seit 2014 mit wechselnden Kollaborator*innen wie Felina Levits, Patricia Carolin Mai und Paulina Jacob.