Wettbewerb | 18:00 – 19:15 | Tanz/Musik/Performance
Idee, Konzeption Irina Demina Choreografie, Tanz Irina Demina, Joshua Rutter Komposition, Musik Pelle Buys, Mark Leyrer Dramaturgische Assistenz Angela Guerreiro Licht Henning Eggers

Das mittelalterliche Motiv des Totentanzes stellt ein Paradox dar. Sind es nicht eigentlich nur die Lebenden, die tanzen können? Und ist der Tanz nicht eine Tätigkeit, die in besonderem Maße Leben und Lebendigkeit symbolisiert? Was haben also Tod und Tanz miteinander zu tun? Mit diesem Paradox setzen wir uns auseinander, versuchen, es zu verkörpern und damit den Tod tatsächlich „zum Tanzen“ zu bringen. Wer weiß, vielleicht tanzt unser Tod schon mit uns?

Gefördert von der Behörde für Kultur und Medien Hamburg. Mit freundlicher Unterstützung vom PEM Theater an den Elbbrücken, dem Hamburger Sprechwerk, der Tanzfabrik Berlin sowie dem Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz Berlin.

Tickets gibt’s hier!

Banshee Ragout© Sofia Mintre

Pelle Buys, Mark Leyrer ©Sofia Mintre

Irina Demina ist selbständige Choreografin und Tänzerin, ausgebildet in Moskau, Hamburg und am HZT Berlin (Master Choreografie). Als Tänzerin hat sie u.a mit den Choreografen Xavier le Roy, Angela Guerreiro, Jochen Roller, Soodong Jung und Halla Ólafsdóttir gearbeitet. Seit 2010 entwickelt sie eigene Projekte. irinademina.com
Joshua Rutter lebt als freischaffender Tänzer, Schauspieler und Choreograf in Berlin. Er hat international u.a. mit Künstler*innen wie Min Tanaka, Tino Sehgal, Jerôme Bél und Jochen Roller gearbeitet. 2015 Absolvent am HZT Berlin (Master Solo Dance Authorship). joshuarutter.com

SCHAUFENSTER
In ihrer Arbeit experimentieren Frantics mit einer Mischung aus b-boying, zeitgenössischem Tanz, Akrobatik, experimentellen Hip-Hop und Kampfsportarten. Der Name „Frantics“ kommt von dem spanischen Wort „Frenesí“, das einen „Gemütszustand unkontrollierter Erregung im Sinne eines Außer-sich- oder Von-Sinnen-Seins“ bezeichnet. franticsdancecompany.com