Sonntag, 07. April | 22:00 – 23:00 | Tanz  | Lichthof Theater

Konzept, Choreografie und künstlerische Leitung Patricia Carolin Mai Tanz Patricia Carolin Mai, Eyal Bromberg Komposition und Live-Musik Benjamin Kövener, Samuel Penderbayne Dramaturgie Anja Kerschkewicz Dramaturgische Beratung Barbara Schmidt-Rohr Lichtdesign Dennis Döscher Kostüm Felina Levits Videodokumentation und Fotografie Florian Krauss Assistenz Julika Schlegel Vermittlung Kirsten Bremehr Produktion und Presse Stückliesel (Jessica Bucholz, Pamela Goroncy)

Was würdest du machen, wenn dir 60 Sekunden bleiben, um dich in Sicherheit zu bringen? In ihrer deutsch-israelischen Tanzproduktion BALAGAN BODY erforscht Patricia Carolin Mai den Körper als Archiv von Erinnerungen. Sie fragt danach, inwiefern kulturelle Einschreibungen Einfluss darauf nehmen, wie Menschen Extremzustände erleben, erinnern und verarbeiten. Mit dem israelischen Tänzer Eyal Bromberg begibt sie sich in eine interkulturelle Versuchsanordnung. In einem Duett treten die beiden in einen physischen Dialog und setzen sich dabei mit ihrem BALAGAN BODY, ihrem Chaoskörper auseinander. Im Rahmen einer Residenz am Kelim Dance Center (Israel) führte Patricia C. Mai Interviews mit Betroffenen eines Lebens im Ausnahmezustand
in Tel Aviv und entwickelte daraus eine hoch energetische Choreografie mit Live-Musik.

Eine Koproduktion von Kampnagel und Kelim Choreography Center Bat Yam. Gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien Hamburg, den Fonds Darstellende Künste, die Hamburgische Kulturstiftung sowie die Rudolf Augstein Stiftung. Unterstützt durch Residenzen am Seoul Dance Center Korea und am K3 | Tanzplan Hamburg und dem Nationalen Performance Netz

Tickets gibt’s hier!

Patricia Carolin Mai ist Tänzerin und Choreografin. Sie studierte Tanz am Königlichen Konservatorium Antwerpen (BA) und Performance Studies (MA) an der Universität Hamburg. Ihre Arbeiten präsentiert sie auf internationalen Festivals u.a. in Israel, Italien, Belgien und Korea.

SCHAUFENSTER

Frauen und Fiktion sind kraftvoll, mutig und kritisch – in ihren Arbeiten überraschen sie mit alternativen Entwürfe von Weiblichkeit, die Lust machen und zum Nachdenken anregen.