Artikel

ADAM, EVA & ICH

AdamEvaUndIch_web

Wettbewerb | 18:00 – 19:15 | Theater

Von und mit Frl. Wunder AG: Julia Gerasch, Vanja Kadow, Vanessa Lutz, Sandrao Mendig, Jessika-Katharina Möller-Langmaack, Malte Pfeiffer
Hinter der Bühne Verena Lobert, Carmen Grünwald-Waack
Kostüm, Bühne Swana Gutke
Produktionsleitung Zwei Eulen (Maike Tödter)
Produktionsassistenz Karu Grunwald

EUR 12,- / 8,-
Tickets im Festivalzentrum, täglich ab 10:00

Biographien intersexueller Menschen

Wie würde dein Leben aussehen, wenn du zwischen den Geschlechtern geboren worden wärst? In einer Welt, in der deine Identität ein Aufbegehren ist, gegen das, was selbstverständlich scheint, oder ein gut gehütetes Geheimnis ist. Gemeinsam mit intersexuellen Expert_innen lädt die Frl. Wunder AG zu einem biographischen Theaterabend zwischen Umkleidekabinen und Sammeldusche. Die Performer_innen berichten über ihre Erfahrungen mit Ärzt_innen, Geschlechtszuweisung und Hormonen. Sie erzählen über Identitätskrisen, Lebenslust und Anders-Sein, re-inszenieren Kindheitserinnerungen und reden Klartext mit denen, die nie zuhören wollten.

„Adam, Eva & Ich“ ist ein Abend zwischen Lecture-Performance und Theater, der die Frage aufwirft, wie unsere Gesellschaft mit denen umgeht, die nicht ins Raster passen.

Trailer

Gefördert von: Stiftung Niedersachsen, Fonds Darstellende Künste, Stadt Hannover, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur und die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz.

In Kooperation mit: Landesverband intersexuelle Menschen Hamburg, Landesverband intersexuelle Menschen Niedersachsen und Bremen, Intersexuelle Menschen e.V. Bundesverband, Goldbekhaus Hamburg, Theater im Pavillon Hannover und Missy Magazine.

Frl. Wunder AG ist seit 2006 Deckname für eine siebenköpfige künstlerische Arbeitsgemeinschaft. Ausgangspunkt ihrer Arbeiten sind neugierige Recherchen und Reisen in fremde Milieus, Städte und Länder, zu biographischen Spuren, Wissenschaftler_innen und Expert_innen des Alltags. Diese (Feld-)Forschung wird in theatrale Aktionen, Bilder und Inszenierungen transformiert.